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L e i t b i l d

"Die Zahl der hilfsbedürftigen Menschen und ihrer Angehörigen nimmt zu.
Sie erwarten von der Gesellschaft vom Anfang bis zum Ende des Lebens
eine solidarische Mitverantwortung.
Die Kirchliche Sozialstation “Unterer Neckar” e.V.
trägt einen Teil dieser Verantwortung."


Inhalt

      Warum ein Leitbild?

      Wir über uns

      Grundsätze unserer Arbeit

      Unsere Mitarbeiter

      Unsere Patienten und Kunden

      Sich Ziele setzen, Qualität erreichen

      Unsere Leistungen

      Die Sozialstation und das Gemeinwesen

      Sozialstation und Kirchengemeinden

      Sozialstation und Pflegevereine

      Sozialstation und Ökologie

      Die Zukunft der Sozialstation - Visionen


     Gemälde zu unserem Leitbild von unserer
     Mitarbeiterin Barbara Ruffmann

 


Warum ein Leitbild?

Wozu überhaupt ein Leitbild? Diese Frage stellen sich viele Sozialstationen. In der Satzung sind die wesentlichen Rahmenbedingungen der Alltagsarbeit festgelegt. Preisliste und Prospekt informieren die Kunden über das, was man tut. Mit den Kranken- und Pflegekassen werden Rahmenverträge abgeschlossen, und die Pflegedokumentation hält fest, ob korrekt gearbeitet wird. Die Stellenbeschreibungen sagen aus, wo jeder Mitarbeiter seinen Platz hat. Und jetzt noch ein Stück Papier, auf dem steht, was man tut? Vielleicht etwa, weil es beispielsweise vom Medizinischen Dienst der Krankenkassen gefordert wird?

Das allein ist es nicht. Das Leitbild eines Trägers sollte wesentlich mehr sein als etwas von außen Festgelegtes. Es muss von innen heraus erarbeitet werden. Es ist ein Stück Unternehmenskultur und Unternehmensselbstbild, das mit dem Unternehmen wächst und das für alle Mitarbeiter da ist: vom Vorstand bis zur Pflegekraft, im hauswirtschaftlichen wie im pflegerischen Bereich.

Die Kirchliche Sozialstation "Unterer Neckar" e.V. hat sich für ein derartiges Leitbild entschieden. Hier geht es nicht um Details der Satzung und Leistung, sondern um die Visionen, die der Träger hat. Hier wird festgehalten, welche Ziele man sich setzen möchte, welche Wünsche man für die Zukunft hat. Warum? Um eine Orientierung auf dem Weg in die Zukunft zu haben. Wie kann man etwas erreichen, wenn man nicht weiß, was man erreichen möchte? Es geht auch darum, Grundsätze und Strategien darzulegen. So entsteht ein Bild des Ganzen: Wie sich die Sozialstation selbst sieht, wie sie von außen gesehen werden möchte, wie sie arbeitet, wer sie ist und was sie noch erreichen möchte.

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Wir über uns

Am 30. Juni 1975 wurde die Kirchliche Sozialstation Ladenburg-Edingen-Neckarhausen gegründet. Mit dem Anschluss der Krankenpflegestation Ilvesheim änderte sich der Name in Kirchliche Sozialstation "Unterer Neckar" e.V.. Die bestehenden Krankenpflegestationen der Kirchengemeinden und ihre Pflegevereine wurden in die neue Sozialstation eingegliedert. Seit dieser Zeit ist die Sozialstation kontinuierlich gewachsen. Ihr Einzugsgebiet hat sich vergrößert. Heute umfasst das Versorgungsgebiet ca. 45.000 Menschen in Edingen-Neckarhausen, Heddesheim, Ilvesheim und Ladenburg.

Die Kirchliche Sozialstation "Unterer Neckar" e.V. ist eine ökumenische, soziale Einrichtung, die von kirchlichen Organisationen getragen wird. Sie ist ein ambulanter Pflegedienst mit ehren- und hauptamtlichen Mitarbeitern in den Bereichen Krankenpflege, Altenpflege, Hauswirtschaft, Nachbarschaftshilfe, Seniorenbetreuung, Beratung, Verwaltung und Vorstand.

Träger der Sozialstation sind

als Körperschaften öffentlichen Rechts

  • die evangelischen Kirchengemeinden Edingen, Neckarhausen, Heddesheim, Ilvesheim
    und Ladenburg
  • die katholischen Kirchengemeinden Edingen, Neckarhausen, Heddesheim und Ladenburg

als rechtsfähig eingetragene Vereine

  • der Caritas Ladenburg e.V.
  • der evangelisch-altkatholische Krankenpflegeverein Ladenburg e.V.
  • der evangelische Gemeindepflegeverein Heddesheim e.V.
  • der katholische Krankenpflegeverein Edingen e.V.

Mittragend, aber nicht Träger im juristischen Sinne, sind weitere, nicht eingetragene Pflegevereine der Kirchengemeinden.

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Grundsätze unserer Arbeit

Die Grundwerte des christlichen Glaubens sind Basis und konkrete Weisung für unsere Arbeit, wie in unserer Satzung formuliert:

"Die Hilfe für Menschen in der Not ist nicht nur Aufgabe des einzelnen Christen, sondern gehört neben der Feier der Liturgie und der Verkündigung zu den unverzichtbaren Merkmalen christlicher Gemeinden. Der Dienst an hilfebedürftigen, insbesondere an kranken und alten Mitmenschen, wird auf dem Fundament des christlichen Glaubens geleistet. Er umfasst soziale Hilfe und leibliche Pflege ebenso wie seelsorgerischen Beistand und geistliche Begleitung in Krankheit, Alter und Sterben." 1Im Arbeitsalltag erleben wir die Welt im Kleinen, in all ihrer Vielfalt. Ganz gleich, unter welchen sozial -gesellschaftlichen Bedingungen unsere Patienten und Kunden leben: Wir arbeiten für die unterschiedlichsten Menschen. Dabei ist die Würde jedes Einzelnen für uns unantastbar.

Bei unserem Handeln orientieren wir uns an der konkreten Lebenslage der von uns betreuten Menschen und ihren Bedürfnissen. Wir praktizieren eine ganzheitliche Betreuung von Körper, Geist und Seele. Viele Menschen wollen und werden von uns oder auch von einem Geistlichen seelsorgerisch begleitet. Es gehört für uns zum christlichen Auftrag, als professionelle Dienstleister hilfebedürftige Mitmenschen zu unterstützen, sich ihnen zuzuwenden in ihrer Einsamkeit, Angst, Not oder Ruhelosigkeit. Dafür möchten wir uns Zeit nehmen.

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Unsere Mitarbeiter

Wir alle, jeder an seinem Platz, tragen mit unserem Können und unseren Fähigkeiten dazu bei, Menschen zu pflegen, zu betreuen, zu begleiten und im Haushalt zu unterstützen. Wir sind ein Teil der Gesellschaft und tragen Mitverantwortung für diese Menschen.

Bei uns arbeiten Menschen christlichen Glaubens mit Verantwortung für den Nächsten. Wir pflegen ein Klima des Vertrauens und der gegenseitigen Wertschätzung aller Mitarbeiter. In diesem Sinne sind auch die Mitarbeiter füreinander Nächste.

Unsere Mitarbeiter arbeiten selbständig bei unseren Patienten und Kunden zuhause. Die Mitarbeiter sind flexibel und mobil, stellen sich auf die Gegebenheiten, die sie vorfinden, immer wieder aufs Neue ein und sind fachlich qualifiziert. Damit sie sich beruflich und persönlich weiter entwickeln können, bieten wir ihnen Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten an. Wir fördern gemeinsame, betriebsinterne Unternehmungen. Eine gute Zusammenarbeit und positive Beziehung zwischen den Mitarbeitern unterstützen wir auch durch externe Berater (z.B. Supervision).

Eine weitere Basis für gutes Arbeiten ist die solide materielle Ausstattung unserer Mitarbeiter mit Arbeitsmitteln und technischer Ausstattung. Sie sollen einen Arbeitsplatz vorfinden, in den sie sich mit ihrer ganzen Person einbringen können. Ihr psychisches und physisches Wohlbefinden ist uns wichtig.

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Unsere Patienten und Kunden

Wir arbeiten grundsätzlich für alle alte, behinderte und kranke Menschen, die unsere Dienste in Anspruch nehmen möchten, unabhängig von ihrer politischen oder religiösen Einstellung sowie ihrem sozialen Standort in der Gesellschaft.

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Sich Ziele setzen, Qualität erreichen

Für unsere Arbeit sind Kompetenz und professionelles Handeln unabdingbar. Wir tragen dafür Sorge, dass unsere Patienten eine qualitativ hochstehende, gleichbleibend gute und ganzheitliche Betreuung und Pflege erfahren. Qualitätsstandards für alle Bereiche unserer Arbeit und ein konsequentes Qualitätsmanagement helfen uns dabei zu überprüfen, ob wir dieses Ziel erreichen.

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Unsere Leistungen

Die Kirchliche Sozialstation "Unterer Neckar" e.V. verbindet professionelle Dienstleistung mit dem Dienst am Nächsten. Dafür sind wir rund um die Uhr erreichbar.

Unser Angebot umfasst die gesamte Bandbreite der klassischen Leistungen ambulanter Pflegedienste: Beratung, Pflege, Betreuung und Hauswirtschaft. Darüber hinaus betreuen wir die Bewohner Betreuter Wohnungen. Wir unterhalten auch eine eigene Wohnberatungsstelle. Ehrenamtliche Mitarbeiter sind in der Nachbarschaftshilfe und Seniorenbetreuung tätig.

Neben den ärztlich verordneten und genehmigten Krankenkassenleistungen und Leistungen im Rahmen der Pflegeversicherung, die direkt mit den Kassen abgerechnet werden, bieten wir weitere Dienste an, die für unsere Patienten wichtig sind und ihnen den Alltag erleichtern, aber nicht von den Kassen gezahlt werden. Den Überblick über alle Leistungen gibt unser Informationsmaterial, es wird kontinuierlich aktualisiert.

In unseren Räumen arbeitet auch eine Informations-, Anlauf- und Vermittlungsstelle (kurz IAV-Stelle). Sie ist eine unabhängige, neutrale Beratungsstelle für hilfesuchende Menschen und pflegende Angehörige.

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Die Sozialstation und das Gemeinwesen

Die Kirchliche Sozialstation Unterer Neckar e.V. ist ein aktiver Teil der politischen und kirchlichen Gemeinden ihres Einzugsgebietes. Bei unserer Arbeit brauchen wir die tatkräftige Unterstützung vieler Menschen. Dazu gehören

  • unsere Patienten, ihre Angehörigen und Betreuer
  • Ärzte und Therapeuten
  • Seelsorger und Geistliche
  • die Kirchen mit ihren Kirchengemeinden, Pflegevereinen und Hospizdiensten
  • Kranken- und Pflegekassen
  • die IAV-Stelle
  • Bürgermeister, Stadt- und Gemeindeverwaltungen, Ämter und Behörden
  • Krankenhäuser und ihre Sozialdienste
  • Sanitätshäuser und Apotheken
  • Bildungseinrichtungen der Alten- und Krankenpflege und Seelsorge
  • Bestattungsinstitute
  • die Bürger und Bürgerinnen, die in unserem Einzugsgebiet leben

und alle anderen, die sich für uns materiell oder/und immateriell einsetzen.

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Sozialstation und Kirchengemeinden

Durch Herkunft, Auftrag und Struktur ist die Sozialstation eng verbunden mit den Kirchengemeinden sowie den caritativen und diakonischen Werken. Sie sind wichtige Partner unserer Arbeit. Sie finanzieren das Mehr an Zeit, das wir für eine ganzheitliche Pflege im Sinne des diakonischen Auftrags brauchen. Mit ihrer Unterstützung hilft uns die Kirche dabei, "unbezahlbare" Zeit für den Dienst am Nächsten zu finanzieren. Sie gibt uns "Rückendeckung" für menschliche Zuwendung, die nicht als Leistung mit den Kostenträgern abgerechnet werden kann - vom helfenden Gespräch bis zur Begleitung Sterbender. Darin kommt das christliche Selbstverständnis unserer Sozialstation und das auftragsgemäße Handeln der Kirchengemeinden für hilfsbedürftige Mitmenschen zum Ausdruck.

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Sozialstation und Pflegevereine

Auch die Pflegevereine der Kirchengemeinden tragen dazu bei, unsere Arbeit mit zu finanzieren. Sie entlasten durch ihre Beiträge die Haushalte der Kirchengemeinden. Die Sozialstation ist wiederum ein wesentlicher Multiplikator für die Mitgliederwerbung der Pflegevereine.

Es ist wichtig, dass die Öffentlichkeit über den Sinn und Zweck der Pflegevereine und ihre unterstützende Rolle für die Sozialstation informiert wird.

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Sozialstation und Ökologie

Als christliche Sozialstation fühlen wir uns mit verantwortlich für die Bewahrung der Schöpfung. Ökologische Aspekte, wie z.B. die Verwendung recyclingfähiger bzw. recycelter Produkte und eine energiesparende Ausstattung beziehen wir in unsere Entscheidungen und unsere Alltagsarbeit mit ein.

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Die Zukunft der Sozialstation - Visionen

Als Sozialstation nehmen wir die gesellschaftlichen Veränderungen und die sich daraus ergebenden Probleme für alte und kranke Menschen wahr. Die Bedürfnisse dieser Menschen wandeln sich. Das ermutigt uns dazu an, in unserem Einzugsgebiet weitere Angebote in der Alten- und Krankenpflege zu entwickeln. Gemeinsam mit unseren Mitarbeitern wollen wir Schritt für Schritt an Verbesserungen im Bereich ambulanter Dienste arbeiten.

Unsere Sozialstation muss auch in Zukunft sowohl wirtschaftliche als auch soziale Aspekte im Auge behalten.

Um dies zu erreichen, müssen wir vor allem zwei Probleme lösen: Woher die Zeit nehmen, um all das zu bewältigen, was über die reine Dienstleistung mit Zeitvorgaben und Recheneinheiten der Kostenträger hinausgeht? Woher die Mitarbeiter nehmen, die im Notfall, bei Krankheit, Mutterschutz, Erziehungsurlaub, Fort- und Weiterbildung oder Urlaub von Mitarbeitern, Fehlzeiten auffangen können? Eine effektive Organisation soll uns von einem Teil des Zeitdrucks entlasten.

Dazu tragen auch eine gute Vernetzung unserer einzelnen Bereiche, ehren- und hauptamtlicher Arbeit, Kirchengemeinden und Pflegevereinen und eine transparente Darstellung der Sozialstation in der Öffentlichkeit bei. Insgesamt wünschen wir uns eine aktive Beteiligung aller Gremien an unserer Arbeit, auch außerhalb offizieller Versammlungen.

Die Sozialstation und die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter der Gemeinden sollen in intensivem Kontakt stehen. Ein ständiger Dialog soll die lebendige Verbindung zwischen Sozialstation und Kirchengemeinden mit ihren Gemeindemitgliedern garantieren. Die Sozialstation soll den Menschen noch viel stärker als ein Teil der Kirchengemeinde bewusst werden. Die Kirchen leisten einen zentralen Beitrag zur seelsorgerischen Betreuung unserer Patienten, ihrer Angehörigen und unserer Mitarbeiter.

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